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Geschichte

Unterrichtende Lehrer*innen:

Mechthild Althausen, Thorsten Becker, Dr. Aristippos Blanas, Julia Brehmer, Marion Hoeppner, Annika Herzog, Hannes Immelmann, Aleksandra Köhler, Stefan Krull, Katrin Sachse, Eckhard von Schütz, Dr. Anna Vazaki

Vorsitz: Mechthild Althausen

„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten!“(*)
In der Sekundarstufe I unternehmen die Schüler einen weitgehend chronologisch ausgerichteten Gang durch 500 Jahre vor allem europäischer Historie – beginnend mit der Renaissance. Das auf dem brandenburgischen Rahmenlehrplan basierende schulinterne Curriculum setzt dabei dem Schulprofil entsprechende Akzente. Länger widmen wir uns zum Beispiel der Reformation und ihren Folgen oder der Rolle der evangelischen Kirchen während des Nationalsozialismus.

In der 11.Jahrgangsstufe werden im ersten Halbjahr Inhalte der Klasse 10 aus der jüngeren deutschen Geschichte, d. h. Deutschland nach 1945, wieder aufgenommen und unter Berücksichtigung von Interessen der Schülerinnen und Schüler vertieft. Für das zweite Halbjahr werden immer wieder neu Schwerpunkte gesucht, etwa die Renaissance oder die Antike oder zuletzt auch die brandenburgische Geschichte.

Die Themen für die Halbjahre der 12. und 13.Jahrgangsstufe sind klar vorgegeben: Friedensmodelle in der Geschichte (12/I), Europäischer Absolutismus und das Zeitalter der Reformen und Revolutionen (12/II), Deutschland zwischen 1871 und 1945 (13/I) und schließlich Die Geschichte der bipolaren Welt von 1945 bis 1989 (13/II).

Das Methodenlernen spielt bei uns eine große Rolle: geschriebene und gesprochene Texte, Bilder, Fotos, Karikaturen, Plakate, Kartenmaterial oder Geschichtszeugnisse wie Gerätschaften, Scherben und Gebäude – die vielfältigen Arten von Quellen bieten Anlass für kritisches und genaues Arbeiten. Darüber hinaus gehen wir unter anderem auf die Methode der oral history (Zeitzeugenbefragung) ein. Ergänzt wird der Unterricht durch den Besuch historischer Orte oder Museen in Potsdam bzw. Berlin und Umgebung.

Übrigens: Wer war der erste deutsche Literaturnobelpreisträger (1902)?

http://www.dhm.de/

(*)Als Historiker müssen wir für Zitate natürlich die Quelle nachweisen, was hier nicht einfach ist: Neben Golo Mann, Konfuzius oder Oriana Fallaci begegnen einem bei der Suche nach dem Urheber dieses Ausspruchs auch die alten Japaner oder die alten Weißrussen! – Nehmen wir es also als allgemein gültiges Dictum, das für sich spricht und keines Schöpfers bedarf.