Im Selbstlauf – Pilgern auf der Via Francigena

Auch in diesem Jahr – nunmehr zum sechsten Mal – machte sich eine Gruppe von 11 SchülerInnen auf den Weg von Canterbury nach Rom. Das Laufen auf der Via Francigena, ebenjener im 10 Jh. erstmals erwähnten Strecke, ist eine besondere Herausforderung und Erfahrung, da sich diese Strecke quer durch Europa zieht und man selbst in dem engen Zeitfenster einer Studienfahrt (immerhin 11 Tage) bemerken kann, wie sich Land und Leute verändern. Oder verändert man sich selbst?

Die Pilgerfahrt auf der Via Francigena wird an der Schule seit 2019 angeboten und musste bisher nur einmal Corona weichen. In diesem Jahr war sie insofern anders, als wir in der Schweiz begonnen haben und die Alpen am Grand-Saint-Bernard überquert haben. Die Pilgerroute endete im Aostatal in Ivrea. Von dort kehrte die Gruppe nach elf Tagen über Turin-Mailand-Basel-Köln wohlbehalten am Sonntagmorgen zurück. Begleitet wurde die Fahrt von einem Abiturienten 2020, der 2019 an der ersten Fahrt teilgenommen hatte. 

Etwas Besonderes an der Fahrt ist, dass die Teilnehmer sich die Route selbst auswählen und die Quartiere besorgen. Erforderlich ist ein hohes Maß an Selbstorganisation inkl. der Bereitstellung von Blasenpflaster und Instantnahrung.

#Nachhaltigunterwegssein #Grenzenausloten #Sinnfragestellen.

Jugendliche bei der Selbstversorgung
Abendbrot im Freien