Eine Ausstellung zu Anne Frank

„Lasst mich ich selbst sein, dann bin ich zufrieden! […] Ich werde nicht unbedeutend bleiben, ich werde in der Welt und für die Menschen arbeiten.“ Anne (11. April 1944)

Am 12. Juni 1929 wurde Anne Frank geboren. Ihre Schwester Margot wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden.

Seit 10 Jahren gibt es den Schulaktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus (annefranktag@annefrank.de). Viele Schulen beteiligen sich am #AnneFrankTag2026. Unsere Schule ist in diesem Jahr mit einer Ausstellung über Anne Frank dabei. Sie wurde am Mittwoch, dem 10. Juni 2026, feierlich in der Aula eröffnet. Alle Schüler*innen des elften Jahrganges nahmen daran teil.

Es war eine bewegende und intensive halbe Stunde. Sie begann mit dem niederländisch gesungenen Song of Anne Frank und ließ danach Anne selbst zu Worte kommen. Anne schrieb, dass Sie „trotz allem glaube […], dass die Menschen im Grunde ihres Herzens gut sind.“

Einige eindringliche Worte machten deutlich, dass das kein naiver Optimismus von Anne war. Es war eine Entscheidung, die Anne getroffen hatte. Eine Haltung.

Und das ist auch der Auftrag an uns: Wegschauen ist keine neutrale Haltung. Wer schweigt, wenn jemand diskriminiert wird – in der Klasse, im Netz, auf der Straße – trägt dazu bei, das es weitergeht.

Die Jugendlichen schauten sich im Anschluss daran die Ausstellung genau an und kamen darüber ins Gespräch.

Otto Frank sagte immer wieder im Gespräch mit Jugendlichen: „Ich hoffe, dass Annes Buch eine Nachwirkung in deinem späteren Leben haben wird, dass Du, soweit es in Deinem Kreis möglich ist, für Verständigung und Frieden arbeiten wirst.“ Möge die Ausstellung in unserer Schule einen Beitrag dazu leisten!

#AnneFrankTag2026

Anne Frank Zentrum: @annefrankzentrum (Instagram) und @Anne Frank Zentrum (Facebook)